Podcast starten: mit diesen 13 Tipps klappt es
Du hast Bock auf einen eigenen Podcast, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Genau aus dieser Situation heraus ist unsere Waldgeplauder-Spezialfolge entstanden: von “Was brauche ich mindestens?” bis “Wie verdiene ich damit Geld?

Bevor du loslegst: ein realistischer Blick
Eins vorweg: Ein Podcast ist kein Schnellschuss. Die ersten Folgen werden wenig Aufrufe haben, und das fühlt sich frustrierend an. Gleichzeitig ist genau das die gute Nachricht, denn die meisten geben viel zu früh auf. Wer dranbleibt, ist schneller weiter vorne, als er denkt. Mehr dazu ganz am Ende, beim wichtigsten Tipp überhaupt. Behalte ihn im Hinterkopf, während du den Rest liest.
Tipp #1
Was brauche ich mindestens, um zu starten?
Erstaunlich wenig. Du brauchst kein Studio und keine vierstellige Ausrüstung. Das Eine, in das es sich von Anfang an lohnt zu investieren, ist ein ordentliches Mikrofon.
Die Versuchung ist groß, mit einem Headset oder einem kleinen Ansteck-Mikrofon zu starten, kostet 100 Euro, schnell angesteckt, klingt ja irgendwie okay. Und “okay” ist genau das Problem. Ein vernünftiges Mikrofon macht einen Riesenunterschied im „Studio-Klang”, und das hört man sofort. Du brauchst dafür kein High-End-Gerät. Wir nutzen das Rode PodMic USB. Ein dynamisches Mikrofon mit USB-Anschluss, das du direkt an den Laptop hängen kannst (siehe nächster Abschnitt). Es gilt als Einsteiger-Klassiker, weil es robust ist, gut klingt und kein zusätzliches Audio-Interface braucht.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenTipp #2
Wie nehme ich überhaupt auf? Software & Technik
Als allererstes ein Mikrofon. Mikrofone wie das Rode PodMic USB haben einen USB-Ausgang. Du steckst sie einfach an deinen Laptop. Kein großes Audio-Interface, keine dicken Kabel, kaum etwas einzustellen.
Mit dem Mikrofon allein ist es aber nicht getan. Du brauchst etwas, das die Aufnahme einfängt.
Die Aufnahme-Software
Hier hast du mehrere Optionen, je nachdem, wie du aufnimmst:
- Riverside nutzen wir, wenn wir Waldgeplauder remote aufnehmen. Mehr dazu gleich in Abschnitt 3.
- OBS ist ein klassisches, kostenloses Open-Source-Tool. Damit kannst du Bildschirm, Audio und Kamera gleichzeitig aufnehmen. Robust und flexibel.
- StreamYard ist ähnlich wie Riverside, gut für Streaming und Remote.
- Bordmittel deines Rechners funktionieren oft gut. Auf dem Mac sind einfache Aufnahme-Tools schon eingebaut. Für den allerersten Test reicht das.
Brauche ich Video?
Pflicht ist es nicht, aber eine große Empfehlung. Eine Kamera (es reicht dein Handy oder die Webcam) sorgt dafür, dass du nicht nur reines Audio hast, sondern später auch auf YouTube und in Social-Media-Clips sichtbar bist. Genau hier liegt später dein größter Reichweiten-Hebel.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenTipp #3
Reicht nicht einfach ein Teams- oder Zoom-Call?
Eine der häufigsten Einsteigerfragen. Die Antwort: Kommt ein bisschen drauf an, wer fragt.
Wenn du ein großes Unternehmen bist und deinen Podcast mit schlechtem Sound und verpixeltem Bild aufnimmst, denken sich Kund:innen schnell: Wenn die nicht mal in den eigenen Podcast Mühe stecken, wie gut ist dann das Produkt? Wenn du dagegen gerade selbstständig startest und (noch) keine hochpreisige Dienstleistung anbietest, darfst du ruhig erst mal mit etwas Günstigerem anfangen.
Unser pragmatischer Mittelweg heißt Riverside. Für uns fühlt es sich an wie ein Teams-Meeting und sieht fast genauso aus. Der entscheidende Unterschied: Die Aufnahme wird bei jedem Teilnehmer lokal gespeichert und erst danach hochgeladen. Heißt: Wenn bei dir mal das Internet zickt oder das Bild kurz hängt, sieht man das im fertigen Podcast nicht. Bei einem schlichten Screen-Recording eines Teams- oder Zoom-Calls dagegen ist jeder Aussetzer direkt drin. Riverside kostet rund 30 Euro im Monat und hat gleich einen Editor eingebaut. Für den Einstieg eine runde Sache.
Tipp #4
Schnitt & Nachproduktion: Welches Programm für Einsteiger?
Das Gefühl täuscht dich nicht: Die eigentliche Arbeit kommt oft nach der Aufnahme. Für den Schnitt brauchst du aber keine teure Profi-Software.
DaVinci Resolve
Lukas’ Empfehlung. Es gibt eine kostenlose Version, die für die meisten Einsteiger völlig ausreicht. (Die Studio-Version lohnt sich erst, wenn du wirklich Spezialfunktionen brauchst.)
Adobe Premiere
Super, wenn du ohnehin in der Adobe Creative Cloud unterwegs bist. Als alleinstehendes Abo aber relativ teuer.
Bordmittel & Mobile
iMovie auf dem Mac für einfache Schnitte, oder die YouTube-App, wenn du einen mobilen Workflow willst. Für einen Podcast reicht das oft schon.
Hinweis aus der Folge
Lange war CapCut ein beliebtes kostenloses Tool. Inzwischen ist es datenschutzrechtlich nicht mehr ganz so unbedenklich, denn die AGB wurden vor einigen Monaten angepasst, sodass dort weitreichende Nutzungsrechte (u. a. für Werbezwecke) eingeräumt werden. Überleg dir also gut, welche Daten du da hineingibst
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenTipp #5
Datenmanagement: Wie behalte ich den Überblick?
Ein Punkt, den am Anfang kaum jemand auf dem Schirm hat: Eine Podcast-Aufnahme produziert ordentlich Daten. Eine Stunde Podcast mit mehreren Kameras plus Audio kann schnell mal ein halbes Terabyte fressen. Selbst ein gut ausgestattetes MacBook ist da nach wenigen Folgen voll.
Zwei pragmatische Tipps:
- Investier früh in eine ordentliche SSD (eine externe Festplatte zum Anschließen). Wenn du nur mit Handy und Mikrofon startest, ist die Datenmenge noch überschaubar, aber sie wächst.
- Räum nach der Veröffentlichung auf. Sobald eine Folge online ist und du dir die Reels/Shorts daraus geschnitten hast: Frag dich ehrlich, ob du das Rohmaterial wirklich noch brauchst. Meistens nicht. Dann kann es weg.
Tipp #6
Format, Konzept & Name finden
Bevor du aufnimmst, lohnen sich ein paar konzeptionelle Entscheidungen. Niemand braucht dafür einen wochenlangen Workshop aber ein paar geklärte Fragen sparen dir später viel Frust:
01 Format
Solo (du allein), Co-Host (wie wir beide bei Waldgeplauder) oder Interview-Format mit Gästen? Co-Host-Formate sind für viele leichter, weil ein echtes Gespräch entsteht und du nicht ins Leere sprichst.
02 Thema & Zielgruppe
Je spezifischer, desto besser. „Marketing für alle” ist schwer auffindbar; „SEO für Dienstleister” trifft eine konkrete Suche. Spezifität schlägt Generalität.
03 Folgenlänge
Es gibt keine Pflichtlänge. Viele erfolgreiche Fachpodcasts liegen zwischen 20 und 40 Minuten. Wichtiger als die Länge ist, dass keine Leerlauf-Minuten drin sind (siehe Abschnitt 8).
04 Frequenz
Lieber eine realistische Taktung, die du durchhältst (z. B. alle zwei Wochen), als ein ambitionierter Plan, der nach Folge 4 kippt. Konsistenz schlägt Perfektion.
05 Name
Kurz, merkbar, und assoziiert mit deiner Marke.
Tipp #7
Vorbereitung pro Folge: Was muss vor dem ersten Wort stehen?
Hier kommen die Tipps, die banal klingen und genau deshalb übersehen werden.
- Das Technik-Checklist-Thema
Wenn du Aufnahme drückst, vergewissere dich, dass du wirklich aufnimmst. Gerade wenn du vor der Kamera sitzt und alles selbst managst, ist es schnell passiert, dass die Kamera unbemerkt ausgegangen ist (z. B. wegen Überhitzung, wenn der Lüfter nicht läuft) und am Ende hast du eine halbe Stunde umsonst geredet. Geh die Sachen einmal kurz durch, bevor es losgeht.
- Der inhaltliche rote Faden
Man hört einer Folge sofort an, ob jemand einfach drauflosredet oder sich vorher Gedanken gemacht hat. Niemand will 20 Minuten Gefasel ohne echten Mehrwert. Du brauchst nicht zwingend ein ausführliches Skript. Ein kleiner Notizblock mit ein paar Stichpunkten ist schon ein guter Anhaltspunkt. Die Leute schalten ein, um etwas zu lernen oder unterhalten zu werden. Liefere zügig Wert, dann bleiben sie.
- Und der wertvollste Tipp überhaupt (Lukas’ Worte): gut frühstücken!
Damit du nicht mitten in der Folge Magenknurren bekommst.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenTipp #8
Das Podcast-Cover
Dein Cover machst du am besten einmal richtig damit du es nicht alle zwei Wochen wieder umwerfen musst. Drei Dinge, auf die es ankommt.
Schau dir deine Nische an
Geh durch die bestehenden Podcasts in deinem Themenfeld: Wie sind die Cover aufgebaut, welche Farben dominieren? Business- und Finanzpodcasts sind zum Beispiel oft blau-weiß. Wenn dann zwischen all den blauen Covern plötzlich ein gelbes auftaucht, sticht es heraus.
Heb dich bewusst ab
Aber passend zur Marke. Genau deshalb haben wir mit „Waldgeplauder” einen vom Kerngeschäft etwas losgelösten Namen und Look gewählt: Das gibt Spielraum, anders auszusehen als der Wettbewerb.
Gesichter funktionieren
Sehr oft sieht man nur ein Mikrofon und ein bisschen Text auf dem Cover. Das könnte jeder Podcast sein. Ein Gesicht (oder zwei, wie bei uns) schafft sofort eine persönlichere Verbindung. Gerade beim reinen Audio-Hören schaut man aufs Cover, sieht ein Gesicht und hat direkt jemanden zur Stimme. In der Dienstleistungsbranche, wo Persönlichkeit ohnehin verkauft, ist das Gold wert.
Tipp #9
Der Folgentitel: gefunden und geklickt werden
Der Titel entscheidet mit darüber, ob jemand überhaupt reinhört. Die Logik ist fast identisch mit YouTube-Titeln. Drei Prinzipien:
- Verschwende keine Zeichen mit deinem Podcast-Namen. Ein häufiger Anfängerfehler: „Waldgeplauder Folge 1 – Thema XY”. Damit ist die halbe Titelzeile schon weg (YouTube erlaubt ~100 Zeichen, Spotify ~200), bevor du irgendjemanden zum Klicken überzeugt hast. Der Podcast-Name steht ohnehin schon dran. Der Titel gehört dem Thema.
- Arbeite mit Keywords. Wenn deine Folge ein klares Thema hat – sagen wir „Website Funnel” – dann gehört dieses Keyword in den Titel, damit man dich überhaupt über die Suche findet.
- Löse eine Emotion oder einen Widerspruch aus. Ein guter Titel triggert eine Reaktion wie „Das kann doch gar nicht sein” oder „Wie soll das funktionieren?”. Lukas’ Beispiel: ein YouTube-Titel zum (fiktiven) „MacBook Neo – There’s a Catch”. Sofort denkst du: Moment, was ist der Haken? Genau dieser Sog bringt den Klick. Wichtig: Es soll nicht auf Clickbait-Niveau abrutschen („… hat mich für mein Leben geschockt”). Ein bisschen Spannung ohne nervig zu werden.
Tipp #10
Wie kommt der Podcast auf Spotify, Apple & Co.?
Hier kommt die entspannende Nachricht: Die Plattformen wollen deine Inhalte, weil sie selbst von den Abrufzahlen leben. Deshalb machen sie es dir bewusst einfach.
Lukas’ Weg: Spotify for Creators (ein kostenloses Programm von Spotify). Du legst einen Account an, erstellst deine Show, lädst die Datei hoch, vergibst Titel und Beschreibung, fertig. Anschließend verknüpfst du Spotify for Creators mit Apple Podcasts, Amazon Music und Co. Dann wird deine Folge automatisch auf die anderen Plattformen verteilt. Du lädst also nur einmal hoch und hast eine zentrale Stelle für deine ganzen Analytics. Wenn du Video machst (Empfehlung!), kommt YouTube noch dazu. Technisch steckt dahinter ein RSS-Feed, eine Adresse, über die alle Plattformen deine Folgen automatisch abrufen. Gut zu wissen, falls dir der Begriff begegnet.
Show Notes & Musik
Plane neben dem Titel auch eine kurze Beschreibung (Show Notes) ein, zwei, drei Sätze, worum es geht, plus relevante Links. Und falls du ein Intro-Jingle oder Musik nutzen willst: Achte auf die Lizenz. Nicht jede Musik darf frei verwendet werden; greif auf lizenzfreie Bibliotheken oder klar lizenzierte Tracks zurück, um Ärger zu vermeiden.
Was kostet das?
Das Hochladen und Verteilen über Spotify for Creators ist komplett kostenlos. Es gibt zwar kostenpflichtige Hosting-Plattformen, aber für den Start brauchst du die nicht — Spotify will ja gerade keine Hürde aufbauen. Heißt unterm Strich: Deine laufenden Kosten für den Podcast sind fast null. Du zahlst deine Aufnahme-Software (z. B. Riverside) und vielleicht etwas Cloud-Speicher. Das war’s im Wesentlichen.
Tipp #11
Wie finde ich überhaupt Hörer:innen?
Das ist das größte Problem fast jedes Podcasts. Vor allem, wenn du nicht schon eine große Followerschaft mitbringst, die du draufschicken kannst. Vier Hebel, von „solide” bis „der eigentliche Gamechanger”:
01 Youtube statt nur Spotify
Auf Spotify werden häufig nur die größten Podcasts vorgeschlagen, für spezifische Themen wirst du kaum gefunden. Die Leute tippen ihre Probleme eher bei YouTube oder Google ein. Deshalb ist ein Video-Podcast auf YouTube ein starker Hebel: Dort kannst du organisch gefunden werden. Bei uns ist es genau so: auf Spotify eine Handvoll Abrufe, auf YouTube deutlich mehr, weil uns Menschen dort tatsächlich finden.
02 Der größte Hebel: Shorts & Reels
Schneide aus jeder Folge kleine 30- bis 60-Sekunden-Clips (ein starker Punkt, ein Statement, ein emotionaler oder witziger Moment) und verteile sie auf TikTok, Instagram, YouTube Shorts und LinkedIn. Da können locker mal ein paar hundert, ein paar tausend, im besten Fall ein paar hunderttausend Menschen draufkommen und ein Teil davon landet beim Podcast. Aus unserer eigenen Erfahrung: Das funktioniert wirklich gut. Trau dich, deine Clips überall zu teilen, wo du nur kannst.
03 Gäste mit eigener Reichweite einladen
Lade jemanden ein, der schon ein gewisses Following hat (z. B. ein Profi aus einem benachbarten Thema). Ihr verlinkt die gemeinsamen Clips, und du profitierst von seiner/ihrer Reichweite.
Du willst deinen eigenen Podcast starten?
Podcast
Tipp #12
Kann ich mit dem Podcast Geld verdienen?
Kommt stark auf den Podcast an und auf dein Mindset. Der wichtigste Satz zuerst: Am Anfang verdienst du erst mal nichts. Das ist wie im Fitnessstudio… nach dem ersten Training hast du auch noch kein Sixpack. Mit genau dieser Geduld solltest du rangehen. Wenn dann doch etwas kommt, gibt es mehrere Wege:
- Vertrauen → Aufträge
Gerade im B2B oder bei hochpreisigen Dienstleistungen brauchst du gar keine 10.000 Aufrufe. Es reichen einzelne Hörer:innen, die über Stunden Podcast Vertrauen aufbauen und dann denken: „Die wissen, wovon sie reden – da buche ich.” Genau das ist für die meisten Dienstleister der eigentliche Sinn des Podcasts. - Youtube Adsense
Ehrlich: Solange du nicht sechsstellige Abonnentenzahlen und entsprechende Aufrufe hast, kommt da nur Kleingeld rum. - Sponsoring
Wenn du ohnehin regelmäßig über ein Tool sprichst (wir z. B. über Riverside), kannst du den Anbieter bei genug Reichweite anschreiben und das als bezahlte Werbung einbauen. - Bezahlte Gastplätze
Bei ein paar tausend Hörer:innen kannst du Gästen einen Platz im Podcast verkaufen („eine Stunde Interview für X Euro”).
Und ganz wichtig: Wie viel drin ist, hängt stark von deiner Nische ab. In der Finanzbranche zahlen Banken und Kreditkartenanbieter gut für Werbung beim Hundezubehör hat der Leinenhersteller schlicht weniger Budget.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenTipp #13
Der wichtigste Tipp: Durchhaltevermögen
Wenn du dir aus diesem ganzen Artikel nur eine Sache merkst, dann diese. Niemand startet einen Podcast und hat zwei Wochen später volle Auftragsbücher. Am Anfang lädst du eine Folge hoch, in die fünf Stunden Arbeit geflossen sind und siehst „2 Aufrufe”. Das ist frustrierend. Genau dann steigen die meisten aus.
Und hier kommt die Statistik, die alles dreht: Ein sehr großer Teil aller Podcasts kommt nicht über Folge 10 hinaus. Das heißt: Sobald du bei Folge 20, 30 oder 100 bist, bist du schon viel weiter vorne als die riesige Masse, die wieder aufgehört hat.
Ein konkretes Beispiel aus unserem Kundenkreis: ein Podcast mit überschaubaren Abonnentenzahlen, aber rund 50 Folgen. Im Spotify-Jahresrückblick (das „Wrapped” für Creators) landet er trotzdem unter den Top 10 % der Video-Podcasts in ganz Deutschland. Nicht wegen viraler Zahlen, sondern weil so viele andere zu früh aufgeben.
Also: Sei geduldig. Feier die kleinen Erfolge. Der erste Erfolg ist schon die erste fertige Folge.
Du willst deinen eigenen Podcast starten?
Du hast jetzt den kompletten Fahrplan: vom Mikrofon bis zur ersten Folge. Wenn du an einer Stelle hängst oder dir bei deinem Setup unsicher bist, musst du das nicht allein durchziehen.
Lust auf eine persönliche Beratung? Lukas und Natascha helfen dir beim Start – von der Technik-Auswahl bis zur Reichweiten-Strategie.

